Erstmals wurde der Ort Klink in einer mecklenburgischen Urkunde vom 21. Dezember 1345 erwähnt.

In den Jahrzehnten zuvor waren Ställe, Speicher und Wohnungen entstanden. Klink hatte als Gut Bestand.

Die Bauten veränderten sich über Jahrhunderte, auch das Gutshaus.

 

Um 1891 erfolgte innerhalb kürzester Zeit ein Besitzerwechsel. Vom Vorbesitzer wechselte es zunächst an den Berliner Eugen Hahn, dann an den Leipziger Reinhold Hermann und schließlich an den Berliner Arthur Schnitzler dessen Familie 1914 geadelt wurde.

Dieser ließ das zunächst nur teilweise massiv gebaute Gutshaus abreissen. Im Gegenzug gab er dem Berliner Architekten Hans Griesbach den Auftrag das Schloss Klink und ein neues Gutshaus zu bauen. Das so zwischen 1896-1898 entstandene Haus wurde bis 1945 als Verwaltungsgebäude, Unterkunft, Gästehaus und Inspektorensitz genutzt.


Nach der Besetzung im Jahre 1945 durch die Rote Armee und deren späteren Abzug fanden Flüchtlinge und Vertriebene hier Unterkunft. Im Zuge der Bodenreform verlor die Familie von Schnitzler ihren Besitz über Schloss und Gutanlage.Das Gutshaus fand nun seine weitere Verwendung in einer Schule und letzlich als Büro der LPG und einer Postfiliale.

 

Nach aufwendiger Restaurierung wurde das Gebäude als Hotel “Altes Gutshaus” am 27. Januar 1997 wiedereröffnet.

Am 15. Juni 2007 wurde das Gutshaus von Herrn Guido Gabriel übernommen und eröffnete als “Gutshaus Am Schloss Klink”.